5/09/2015

Travel: Frühling in Paris.

Paris Architektur - Grande


Oh, ich sehne mich so nach Paris und meiner geliebten Julie. Bei Sonnenschein und ganz unpolitisch betrachtet ist Paris wirklich eine wunderschöne Stadt. Ästhetisch wertvoll. Wie seine Bewohner. Ich weiß, ich passe nicht an diesen Ort. Zu ungelenk, zu ernst, überhaupt nicht niedlich, in keiner Weise feminin. Egal wie sehr ich es versuche, der Zugang bleibt mir verwehrt. Leider bin ich nicht Hemingway.

Gestern hatte ich endlich wieder einen Brief von Julie im Kasten. Sie ist old school um weiß um meiner Vorliebe für Handschriftliches. Seit einiger Zeit arbeitet sie nun schon als Kindermädchen bei einer sehr reichen, sehr französischen Familie. Der absolute Traumjob. Die Wohnung ist so groß, dass sie ihren eigenen Flügel hat. Die zwei Kinder sind recht umgänglich. Das schlimmste, was sie ihr antun, ist, sie zu ignorieren.

Die Eltern sind getrennt, oder gerade dabei und wieder auf dem Weg zum Zusammensein. Ich verstehe das nicht so richtig. Wie gesagt, sie haben wirklich viel Geld. Charlotte, die Mutter, ist um die 40 und sieht natürlich blendend aus. Halt wie eine typische Pariserin. Sehr schlank mit einem guten Geschmack und einem Schrank voller Designerkleider. Givenchy, Sait Laurent, Valentino. Ihre Garderobe brauchte nach der Trennung ein Update, daher hat sie Julie erlaubt, sich einfach ein paar Kleider zu nehmen. So gut ausgestattet sieht sie jetzt noch umwerfender aus. Auch wenn ich das bisher kaum für möglich gehalten habe. (Dem Brief waren Fotos beigefügt.)

Im Grand Palais gibt es gerade eine große Ausstellung zum Werk von Jean Paul Gaultier. Ich soll unbedingt vorbeikommen, schreibt sie. Falls ich es nicht schon deutlich gemacht habe: Ich mag Gaultier sehr. Seine Art zu Denken und zu Sprechen finde sehr inspirierend. Um nicht den Mut zu verlieren, brauche ich meine Liste cooler Menschen verschiedener Altersgruppen. Gaultier hat es auf diese Liste geschafft.

Alles in meiner Umgebung erscheint mir so ablehnenswert; lässt mich verzweifelt zurück. Natürlich ist es immer nur eine Flucht. Eine, die mir gelingen muss.

"Ich zeige mich gern angekettet, denn das ist, wie ich mich fühle."

Ich versuche immerhin mit großem Ehrgeiz mir Hemingways Trinkgewohnheiten anzueignen. Meine eigene Brett Ashley habe ich ja schon.

Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Architektur - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande
Paris Montmartre - Grande

No comments:

Post a Comment

Google