10/06/2014

Gedankenstrom: Der mittellose Schriftsteller in Paris.

Der mittellose Schriftsteller in Paris

Was braucht der aufstrebende Schriftsteller, um seinen Roman über Freiheit, Schönheit, Wahrheit und Liebe zu vollenden? Einen Ort, an dem er gut leiden kann. An dem Entbehrung greifbar ist, aber immer mit dem süßen Versprechen der Erlösung in Sicht.



Ein winziges Zimmer in Paris, die Wände in muted colours gestrichen. Ein Schreibtisch, natürlich. Ein Bett, in dem man auch mal Besuch empfangen kann. Bei der Hausbesitzerin angemeldet, selbstverständlich. Waschbecken, Schrank, ein kleiner Spiegel, der wie ein temporäres Gemälde funktioniert. Beschränkungen sind der Schlüssel zum Erfolg. Unbedingt notwendig. Grenzen sind zum Überschreiten da. From greater ruins come greater glories. Etc. etc.

Es sei denn, der Schriftsteller verliert sich in splénétique und verschwindet in die Nacht.

Der mittellose Schriftsteller in Paris
Der mittellose Schriftsteller in Paris
Der mittellose Schriftsteller in Paris
Der mittellose Schriftsteller in Paris
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Der mittellose Schriftsteller in Paris

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