8/12/2013

Special: Sterneschnupfen.

Grande isst Sternenstaub



Sternenregen prasselt auf uns herab
Zerschneidet mir die Knöchel
Haare kleben an meiner feuchten Stirn
Sternenstaub tropft mir vom Kinn

Leuchtfeuer schießen durch die Nacht
Und durch mein Hirn
Die Pupillen gierig aufgespannt
Vernebelt Sternenstaub meinen Sinn

Es drückt, es pumpt
So scharfkantig – es tut in der Nase weh
Aber wir können nicht aufhören
Uns zu ergeben

Während Du nach Atem ringst
Weil Dich die Finsternis blendet
Zählen wir unsere Rippen
Lecker Sternenstaub klebt an Deinen Lippen

Handgelenke knacken, Knochen brechen
Nervös entzündet, gleißend überstrahlt
Meine Hand auf Deinem Brustkorb
Kriecht Sternenstaub in Dein Rückgrat

Trocken und kalt
So zackig – es tut in der Lunge weh
Aber wir können nicht aufhören
Uns zu erleben

In Deinen Augen kann ich den Himmel sehen
Wenn sich der Vorhang hebt
Betäubst Du mich mit Deinem Blick

Und ich kann nicht aufhören....

Grande isst Sternenstaub

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