6/11/2013

Reise: Amsterdamned // Teil 1.

Amsterdam - Stadtansichten

Der Graue hat mich verlassen. Also nicht für immer, hat er gesagt. Ist auf Geschäftsreise gegangen. Nachschub holen in Holland. Weil ich ihn auf dieser Internetseite weiterempfohlen habe, sind viele neue Kunden dazugekommen. Er hat zwar ein Labor in Prag, aber die wichtigen Zusatzstoffe gibt es nur in Amsterdam. Die werden dort im Hafen angeliefert und er hat da seine Connections. Nicht nur zu den Seeleuten.

Die erste Woche habe ich komplett auf "Wiederkehrender Schmerz" überlebt. Danach ist mir langweilig geworden. Ich konnte nicht mehr schlafen. Mein Agent hatte mir ein paar Jobs verschafft, aber ohne meine Helferlein ist es schwer Emotionen zu imitieren und menschlich rüberzukommen. "Grande, we love your face, aber im Moment können wir das nicht verkaufen. Die Leute wollen jetzt was anderes sehen." "Yeah, fuck it."

Geh ich halt auch auf Geschäftsreise. Der Himmel ist schwarz und es regnet die ganze Fahrt über. Ich ziehe meine Kopfhörer auf und versuche mich wegzukrachen. Then our star rushes in, feeling like a child but looking like a woman. Gut, dass ich 5 Pullover und meine Boots eingepackt habe. In Amsterdam scheint die Sonne und ich habe keine Sonnengläser dabei.

Keine Ahnung, wo ich den Grauen suchen soll. Ich kenne ja niemanden hier. Die Amis am Tisch gegenüber sind schon am Nachmittag so stoned, dass es nicht mehr ansehnlich ist. Das hebe ich mir für später auf. Auf der Straße rufen mir die Einheimischen hinterher: "Oh my god, look at that hair! It's beautiful!" Gern geschehen. Wo gehen denn hier die Dealer einkaufen?

Ein paar Studenten laden mich zu einer Bootstour ein. Das ist wohl so üblich. Kleine und große Kutter, Hausboote, Fähre. Das Schiffchen ist das Auto des Amsterdamers - und jeder scheint eins zu haben. Reiche Leute, arme Leute. Unterschiedlich sind eigentlich nur die Getränke, die während der Fahrt konsumiert werden. Das andere Zeug liegt generell in der Luft und macht mich ganz dusselig.

Ich denke an Mittwoch. Du hast überraschend angerufen und gefragt, ob wir uns treffen können. "Wenn ich es nicht vergesse", habe ich gesagt. Jetzt gerade hab ich es nicht vergessen. Mein kleiner Finger zuckt zwar unkontrolliert, aber ich komme erstaunlich gut klar. So clean. Das Geschippere und die Sonne stimmen mich friedlich, langsam gewöhne ich mich an den Flow und fange an zu Entspannen.


Amsterdam - Stadtansichten

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