4/30/2012

Musik: Attack of the Girls.

Bild via marinanadthediamonds




















Yes, 2012 ist einfach ein fantastisches Jahr. Besonders musikalisch macht es mich im Moment extrem glücklich. Ich hab ja so einen Spleen: Seit ich Musik gut finde, finde ich Musik gut, die von Frauen gemacht wird. Also nicht unbedingt All-Girl-Bands, obwohl es da auch einige gibt, die sehr gut sind. In diesem Sommer erwarten uns jede Menge frischer Platten von sehr unterschiedlichen Künstlern, die alle den "approved by GRANDE"-Stempel haben. Damit ihr (und ich) nicht den Überblick verliert, wer was wann veröffentlicht, habe ich die von mir sehnsüchtig erwarteten Werke hier gelistet:

4/26/2012

Konzert: A Place To Bury Strangers - The. feeling. is. gone.


















"Die sollten hier Drogen ausgeben, das wäre schön." "Die nimmst Du mir aber nicht mit in's Auto!" "Hatte ich auch nicht vor. Bis dahin wollte ich mir die schon zugeführt haben. Oder darf man nicht in einem Auto mitfahren, wenn man unter Drogeneinfluß steht?" "Quatsch, klar geht das. Sonst dürfte man ja nie einen Betrunkenen nach Hause fahren und Taxifahrer müßten ständig Angst haben, daß sie sich strafbar machen." 

Altmänner-Rockmusik bevor das Konzert losgeht. Ich dachte hier ist jeden Dienstag Indiedisko. Die brauchen's aber auch hart. Ich hab mir den Magnet Club eh ganz anders vorgestellt. Schöner irgendwie. Aber es ist nur ne Platten mitten in Berlin. Draußen steht nicht mal dran, wer heute spielt. Oder ob hier überhaupt jemand spielt. Die Klos sind typisch Berlin einfach mal nicht beleuchtet. Keine Ahnung wo ich hingepinkelt hab. Das gehört hier wohl so. 

Seit drei Jahren warte ich auf dieses Konzert. A Place To Bury Strangers. Die offiziell lauteste Band von New York. Ackermann baut die Effektgeräte selber. Death by Audio. Wenn ich sterbe, dann bitte im Noise-Gewitter. Vermutlich blasen sie uns das Hirn raus. Aber das ist ok, dafür hab ich bezahlt.  

4/25/2012

Outfit: Barbie is not your friend.
























Über das unbefriedigende Konzert von A Place To Bury Strangers denke ich in einem schwarzen Samtkleid von Mango nach. Darüber trage ich einen Faux Fur-Mantel mit Leopardendruck (ebenfalls von Mango). Meine Augen versuche ich mit einer Sonnenbrille von H&M vor Heuschnupfenausfällen zu schützen und schwebe in Gummischuhen von Melissa x Vivienne Westwood durch die Welt. Auf meinen Lippen seht ihr den MAC Russian Red umrahmt von wasserfestem Soft Lip Liner Nr. 10 von Artdeco.

4/23/2012

Repeat: DLZ by TV on the Radio.




In letzter Zeit hab ich eindeutig zu viel Breaking Bad gesehen und jetzt werde ich diesen Song von TV on the Radio nicht mehr los. Heisenberg mode rulez bad.

Stay out of my territory.

Enjoy the art of cooking.

4/20/2012

Fabulous Fashion Finds of the Week.

Handtasche in Tablettenform von Christian Louboutin für 4.695,00€
Gesehen bei Christian Louboutin

















Skulpturaler Wegde-Heel zum Schnüren von Alexander McQueen für 3.745,00€
Gesehen bei Net-A-Porter




















Grünes Tüllkleid mit Lochstickereien von Marc Jacobs für 3.140€
Gesehen bei Mytheresa

4/19/2012

Einkaufen: Anderer Leute Schuhe sind meine Jacken.



Als ich heute so durch den Sale von Topshop surfte, fiel mir wieder auf, daß ich ein heftiges Faible für Jacken entwickelt habe. Konnte ich früher an keinem Kleid vorbeigehen, bleibe ich heute bei jeder seltsam aussehenden Jacke stehen. Mir ist in London mal aufgefallen, daß es dort eine viel größere Auswahl an interessanten Modellen gibt mit denen man jedem totgetragenen Outfit eine Erfrischungskur verpassen kann.

Ich hab mir dann mal ein paar ausgesucht...

4/17/2012

Travel: Suburban Sickness.

Bild via Blockshopper


















Du kennst mich. Sobald ich etwas erreicht habe, wird es für mich uninteressant und ich suche das Andere. Suchsucht. Immer unzufrieden. Immer on the run. Run from myself, run from the city. Such. Such. Sucht. Gestern erst die Reise nach Florenz gebucht, ist sie heute in meinem Kopf bereits abgeschlossen. Abgehakt und durchgestrichen. Im September muß ich es unbedingt noch nach Paris schaffen. Ich kann mich nicht ausruhen, weil ich nicht weiß worauf.

Ich fühle, daß ich abdrehe und die Bodenhaftung verliere. Meine Phantasie ist einfach so verdammt leicht zu befügeln. I'm in love. I'm not in love. In meiner Vorstellung ist es oft besser als in der Wirklichkeit. In love. Not in love. Der Wunsch ist der Motor. Es sagt go, go, go. Aber weiß nicht wohin. Eine menschliche Möglichkeit. Macht alle verrückt. Denn dazu kann man nichts sagen. Wenn Du Dich entfernst hilft das, denn dann sehne ich Dich herbei.

4/16/2012

Make-up: Der pefekte rote Lippenstift - MAC Russian Red.
















Courtney Love lehrte mich die Idee des Lippenstifts. Was Frauenzeitschriften zuvor vergeblich versuchten, gelang ihr mühelos. Ein Auftritt bei MTV Unplugged genügte und ich hatte verstanden. Zum Kinderwhore-Look der 90er gehörte neben Mary Janes, Puppenkleidchen und zerzausten Haaren unbedingt viel Rot auf den Lippen. Am besten zu viel. Denn was Taylor Momsen heute immer noch nicht kapiert: Kinderwhore funktioniert nur an erwachsenen Frauen, die sich wie Kinderprostituierte anziehen. Teenager sehen in der Aufmachung eben einfach genau wie Kinderprostituierte aus. 

Der Versuch, sich ironisch zu kleiden, wird häufig mißverstanden, war aber gerade aufgrund seines intellektuellen Unterbaus meine erste ernstfhafte Begegnung mit Mode. Außerdem ist es so leicht Leute auf diese Weise zu verwirren. Nehmen immer alles ernst. Dabei ist es nur Spaß. Ein Spiel mit Bildern und Bewertungen.

4/15/2012

Illustration: Graphic Novels als Lehrmaterialien im Krankenhaus.

Screenshot vom Graphic Medicine Blog

Während auf der Leipziger Buchmesse jüngst noch lebhaft darüber diskutiert wurde, was denn eigentlich eine Graphic Novel ausmacht und ob sie dem Comic zuzuordnen sei, haben sich die Autoren dieser Bücher bereits aus dem Themenkorsett der klassischen Superheldengeschichte befreit.

Im Gegensatz zum fantastischen Comic handelt es sich bei der Graphic Novel meist um eine komplexe Erzählung mit ernsthaftem Inhalt. Preisgekrönte Beispiele sind Art Spiegelmans Holocaust-Fabel "Maus – Die Geschichte eines Überlebenden" oder Marjane Satrapis Beschreibung einer iranischen Kindheit "Persepolis". Gegenstand der illustrierten Bücher, die sich vornehmlich an eine erwachsene Leserschaft richten, können aber Sach- und Fachthemen sein. So existieren bereits mehrere hervorragende Werke, die sich mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzen.

4/14/2012

Musik: Habe ich gerade eine Hole-Reunion gesehen?

Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs: Hole nach den Aufnahmen zu "Celebrity Skin".
Bild via Rock'n'Roll Ghost




















Gestern Abend hatte ich im Bett eine interessante Unterhaltung. Oder vielmehr hielt ich selbstvergessen einen meiner bekannten Monologe über Hole, Courtney Love und ihre Beziehung zu Eric Erlandson. Grund war Erlandsons neues Buch "Letters to Kurt", über das ich noch ausführlicher berichten werde, wenn ich es fertig gelesen habe. Jedenfalls hatte ich bereits nach den ersten Seiten die Erkenntnis, daß der stets sanftmütig schauende Gitarrist Courtney offensichtlich immer noch auf eine sehr grundlegende Art und Weise liebt. Wirklich, es ist Liebe zwischen den beiden. Das hat mich einerseits überrascht und andererseits wieder umso mehr fasziniert. Es folgte eine Analyse der halben Grunge-Szene damals und heute und am Ende meines Vortrags stand die Frage, ob die Zwei je wieder zueinander finden und ob dieses Buch nicht vielleicht den Weg dahin ebnen könnte.


4/13/2012

Shopping: House of Holland is giving me a boner.

Bone Swimsuit £37.50























Das britische Label House of Holland hat heute einen Mini-Sale gestartet. Im Angebot sind ausgewählte Teile der Pre-SS 12 Kollektion sowie einige Überbleibsel der vergangenen Herbst-/Wintersaison. Zu meiner Freude ist auch der knochige Badeanzaug dabei auf den ich schon seit längerem abfahre. £37.50 sind doch ein Kaufargument, oder?

Hier meine anderen Favoriten:

4/10/2012

About us: Pin me up!


















Call the police there's a new mad social network in town! Finally habe ich eine soziale Plattform gefunden, die für mich wirklich gut funktioniert: Pinterest ist seit dem letzten Jahr das nächste große Ding im Bereich Social Media. Auf amerikanischen Blogs wurde so viel darüber gesprochen, daß ich neugierig wurde und mich vor zwei Monaten endlich angemeldet habe. Mittlerweile erfüllt Pinterest genau die Funktionen, die ich mir aus irgendeinem Grund immer von Tumblr versprochen hatte. In meinem Kopf schwebte so die Idee rum, daß ich die Fotos, die ich zur Beruhigung ausgeschnitten, aber nie eingeklebt habe (weil es mir um die Bilder leid tut), unter bestimmten Überschriften sammeln und im Internet der Gemeinschaft zugänglich machen kann.

Exakt so funktioniert nun das sogenannte "Pinnen". Einfach ausgedrückt: Auf virtuellen Pinnwänden stellt man Fotos zusammen. Dafür kann es die unterschiedlichsten Gründe geben. Im Moment nutzen überwiegend Frauen den Service, daher sieht man häufig Bilder aus den Bereichen Hochzeit, Home Decor und Kosmetikkram. Für viele funktioniert es als Ideensammlung für anstehende Events oder einfach als Moodboard. Der Nutzer hat die Möglichkeit, beliebig viele Boards anzulegen und sie immer wieder neu zu ordnen oder umzubennen. Die Bedienung ist wirklich einfach. Da Pinterest ein soziales Netzwerk ist, kann man hier natürlich auch zu anderen Nutzern Kontakt aufnehmen. Freundlicherweise darf man die Fotosammlungen etwas filtern und ist nicht gezwungen allem zu folgen, was ein User so pinnt. Manchmal interessiert man sich nur für gewisse Themengebiete, dann verfolgt man einfach die entsprechenden Boards. Darüber hinaus soll fleißig geliked und gerepinnt werden. Außerdem kann man eine Pinnwand für Contributers freigeben, dann dürfen auch andere Nutze etwas zur Sammlung beitragen.

4/08/2012

Outfit: Sit and drink Pennyroyal Tea.



































Zum Nachmittagstee am Sonntag trage ich heute einen Trenchcoat & Strickjacke von Primark (beides vom Boyfriend geliehen). Dazu einen Löcherpullover von Mango, Bluse und Jeans von Zara. Die weißen High-Top Chucks hat mir meine Schwester zu Verfügung gestellt.

4/06/2012

Einkaufen: Weiße Plateausandalen von Zalando Collection.
















Ich mag Schuhe, aber ich bin nicht süchtig danach. Sie können gar nicht hoch genug sein, denn ich wachse gern in den Himmel. Dicke Sohlen sind gut, denn ich gehe gern über den Wolken. Bloß nicht den Boden berühren, der ist dreckig und ich brauche keine Haftung. Unsere Schuhe bilden das Fundament auf dem wir stehen. Ich stolpere gern. Kein Verlangen nach Beton. 

Heute auf dem Seziertisch: Der erste Teil meines Looks vom Zalando Collection-Shooting. Die Plateausandalen machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Die Verarbeitung scheint solide, so wie man es von einem Schuh in dieser Preisklasse erwarten kann. Ästhetisch treffen sie voll in's Schwarze. Eine gelunge Mischung aus grob und elegant. Die PVC-Riemchen wecken Fetisch-Assoziationen, erinnern irgendwie aber auch an die 80er-Jahre-Plastikjugend. Die Sandalette ist außerdem in den Farben Transparent bzw. Schwarz erhältlich. Dann sollte das Outfit dazu aber sehr sophisticated ausfallen, es sei denn es stört euch nicht gefragt zu werden, ob ihr auch Privatvorstellungen anbietet.


4/03/2012

Heute: Musikalische Highlights im Internet.

Florence Welch von Karl Lagerfeld für Vogue fotografiert.
Bild via n-tv
















Für Liebhaber intelligenter Popmusik gibt es heute Abend im Internet zwei tolle Ereignisse. Erst sind Florence + the Machine per Livestream im exklusiven Konzert zu sehen, während etwas später die neuvereinten Garbage am anderen Ende der Welt zum Livechat zur Verfügung stehen und bei dieser Gelegenheit ihr neues Musikvideo präsentieren.

Hier die Details:

Google