9/07/2012

Reise: Unterwegs zum Fashion Camp nach Wien.


Ich bin nicht gut, wenn ich aufgeregt bin. Und jetzt gerade bin ich sehr aufgeregt. Es ist nämlich soweit. Morgen früh fliege ich mit freundlicher Unterstützung von Styledealz endlich zum Fashion Camp nach Wien. Dort trifft sich dann das Who is Who der Bloggerszene und es wird in verschiedenen Workshops und Sessions genetzwerkt, diskutiert und angeregt. 

Mein Plan ist so vollgepackt, daß ich vermutlich gar nicht dazu kommen werde, mir die Stadt anzuschauen. Allerdings überlege ich die Party zu skippen und Wien dann halt bei Nacht zu erkunden.

Bei so einem Event muß man natürlich gut aussehen, das ist Ehrensache. Nach meinen Berechnungen werde ich morgen gegen 4.30 Uhr aufstehen und das dürfte der Todesstoß für fabelhaftes Äußeres sein. Zumal ich zwischen den ganzen 20-Jährigen vermutlich altersmäßig eh schon unangenehm auffalle. Da ich auch keine Klamotten hab, die in der Bloggerszene besonders angesagt sind, werde ich mich in meine Pseudo-Businessmode werfen, denn darum geht es ja irgendwie. 

Aber ich seh es schon vor mir: Kurz nach Mitternacht löst sich mein selbstgebastelter Apple-Aufkleber vom Laptop und alle merken, daß ich weder Smartphone noch iPad besitze und keine Jeffrey Campbell-Mörderabsätz sondern langweilige Converse trage. Dann flüchte ich mich traurig in mein Mehrbettzimmer im Hostel während die anderen in ihren Hotelbetten friedlich schlummern und am nächsten Tag trotz Party bis zum Sonnenaufgang nicht den zartesten Hauch eines Augenringes erkennen lassen. Ah, vanity.

Eigentlich würde ich jetzt lieber über die GQ-Fotos von Lana Del Rey diskutieren oder meiner frisch entflammten Begeisterung für Norman Reedus nachgehen. Aber ich werde versuchen zu schlafen. Verdammt, ich bin nicht gut, wenn ich aufgeregt bin.

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