9/10/2012

Reise: Lost in Vienna.

Wien


Es hätte alles so schön sein können, aber ich bin 45 Minuten zu spät. Eigentlich lief es wie am Schnürchen. 4.30h aufstehen, 5.20h zur Straßenbahn, 6.21h zum Flughafen gefahren, 8h mit einem winzigen Flugzeug abgehoben, 9.25h gelandet, 10.05 mit dem CAT nach Wien City, 10.40h an der U-Bahnhaltestelle vom Hostel. Aber dann hab ich den Faden verloren.

Nun steh ich da im The Hub Vienna, 45 Minuten zu spät. Keine Ahnung wer die Leute sind und was ich jetzt mit ihnen anfange. Flucht oder Verteidigung. Für Angriff fehlt mir der Mut. Also entscheide ich mich für Flucht und finde ich mich auf einer von Wiens belebtesten Einkaufsstraßen im Mariahilf-Viertel wieder.

Die Wiener kleiden sich nicht besonders ausgefallen. Sie mögen Designer-Sonnenbrillen und rauchen viel. Ähnlich wie in München gibt es hier keine Counterculture auf der Straße. Deshalb starren sie gerne. Vielleicht liegt es an meinen Haaren, aber vielleicht seh ich auch einfach nur dämlich aus. Ist mir aber egal. Mir ist heiß und ich bin müde. Die Angst, nichts von der Stadt zu sehen, treibt mich an. Ich laufe und laufe bis ich beim Museumsquartier ankomme. Erleichterung. Es ist wunderschön.

Hier kann man sich totfotografieren. Eine tolle Fassade jagt die nächste, ich weiß gar nicht wohin ich zuerst schauen soll. Need more of this to heal my broken mind.

Wien

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2 comments:

  1. Hey danke für deinen Kommentar :) Was studierst du denn oder hast du gemacht bzw. arbeitest du auch in einer PR Agentur?

    Hast du unseren Vortrag gesehen - wenn ja wie fandest du ihn? War etwas unstrukturiert oder?

    Liebe Grüße,
    Luisa

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    Replies
    1. Hallo Luisa, ja ich habe euren Vortrag gesehen. Ich war die, die aus dem Publikum recht kritische Fragen gestellt hat. Heute war mal Zeit eure Blogs anzuschauen udn ich denke, daß das Thema nicht gut moderiert wurde und ihr vielleicht nicht die richtigen Ansprechpartner dafür wart bzw. durch die Fragen der Moderation vielleicht nicht richtig dargestellt wurdet.

      Ich selbst habe zu Beginn meiner Studienzeit Amerikanistik im Hauptfach und Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Psychologie im Nebenfach studiert. Später bin ich aber komplett auf Psychologie umstiegen und hab es bis zum bitteren Ende durchgezogen. Neben Praktika in der Psychiatrie und einer Suchtberatungsstelle habe ich in einer Lokalredaktion gearbeitet und für einen Leipziger Couture-Designer PR gemacht. Also von allem etwas :-)

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