4/10/2012

About us: Pin me up!


















Call the police there's a new mad social network in town! Finally habe ich eine soziale Plattform gefunden, die für mich wirklich gut funktioniert: Pinterest ist seit dem letzten Jahr das nächste große Ding im Bereich Social Media. Auf amerikanischen Blogs wurde so viel darüber gesprochen, daß ich neugierig wurde und mich vor zwei Monaten endlich angemeldet habe. Mittlerweile erfüllt Pinterest genau die Funktionen, die ich mir aus irgendeinem Grund immer von Tumblr versprochen hatte. In meinem Kopf schwebte so die Idee rum, daß ich die Fotos, die ich zur Beruhigung ausgeschnitten, aber nie eingeklebt habe (weil es mir um die Bilder leid tut), unter bestimmten Überschriften sammeln und im Internet der Gemeinschaft zugänglich machen kann.

Exakt so funktioniert nun das sogenannte "Pinnen". Einfach ausgedrückt: Auf virtuellen Pinnwänden stellt man Fotos zusammen. Dafür kann es die unterschiedlichsten Gründe geben. Im Moment nutzen überwiegend Frauen den Service, daher sieht man häufig Bilder aus den Bereichen Hochzeit, Home Decor und Kosmetikkram. Für viele funktioniert es als Ideensammlung für anstehende Events oder einfach als Moodboard. Der Nutzer hat die Möglichkeit, beliebig viele Boards anzulegen und sie immer wieder neu zu ordnen oder umzubennen. Die Bedienung ist wirklich einfach. Da Pinterest ein soziales Netzwerk ist, kann man hier natürlich auch zu anderen Nutzern Kontakt aufnehmen. Freundlicherweise darf man die Fotosammlungen etwas filtern und ist nicht gezwungen allem zu folgen, was ein User so pinnt. Manchmal interessiert man sich nur für gewisse Themengebiete, dann verfolgt man einfach die entsprechenden Boards. Darüber hinaus soll fleißig geliked und gerepinnt werden. Außerdem kann man eine Pinnwand für Contributers freigeben, dann dürfen auch andere Nutze etwas zur Sammlung beitragen.


Ein großes Problem bei dieser grundsätzlich wunderbaren Angelegenheit ist natürlich das Urheberrecht. Ich pinne natürlich ziemlich viele Fotos von meinem Blog, aber wie bei Tumblr kommt es auf einen ausgewogenen Mix aus Eigen- und Fremdmaterial an. Immer mehr Webseiten gehen dazu über den "Pin It"-Button einzubauen und geben somit eine Art Freifahrtsschein für das Verbreiten der Fotos. Grundsätzlich ist Pinterest so angelegt, daß es automatisch einen Click-through-Link zur Page setzt, von der das entsprechende Foto gepinnt wurde (zumindest wenn man die Fotos mit dem Bookmarklet pinnt). Für mich ist es eine große Erleichterung, denn was mich vom exzessiven Nutzen eines Tumblers abgehalten hat, war die Tatsache, ein Bild immer erst irgendwo speichern und von dort hochladen zu müssen. Mittlerweile gibt es auch ein Bookmarklet für Tumblr, doch das funktioniert nicht immer so problemlos wie das von Pinterest (meiner Erfahrung nach).

Bisher hat der soziale Bildergruppierdienst vor allem englischsprachige Nutzer, aber das ändert sich mit rasender Geschwindigkeit. So soll die Plattform im Februar erstmalig mehr Link-Traffic als Twitter erzeugt haben. Zuvor war bereits bekannt geworden, daß Pinterest mehr Besucher vermittelte als Google+, YouTube und LinkedIn zusammen. Diese Zahlen lassen mittlerweile auch die großen Konzerne aufhorchen und an speziellen Werbestrategien feilen. Erstmalig wurden Blogger dafür bezahlt, im Auftrag einer Firma ein Set mit mehreren Pins zu veröffentlichen.  

Wenn euch das jetzt neugierig gemacht hat und ihr noch keinen Accout habt, lade ich euch gerne ein. Ihr müßt mir nur auf den bekannten Kanälen eure Email-Adresse zukommen lassen. Keine Angst, ich werde die Daten nicht für Newsletter oder anderen Quatsch mißbrauchen.

Wer Lust hat, darf mir gerne unter Grande Magazine folgen.



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