11/08/2011

Ausstellung: STROKE.ARTFAIR in Berlin // Teil 1.


















Kunst da erleben wo sie passiert - das geht nirgendwo besser als bei der STROKE.ARTFAIR. Anfang des Jahres war ich beim Ableger in Leipzig dabei und so beeindruckt, daß die Hauptveranstaltung in Berlin sofort zum Pflichttermin avancierte. Urban Art, das steht für die Kunst, die von unserem Lebensraum nicht nur beeinflußt wird, sondern auch genau dort stattfindet. Kunst zum Anfassen und ganz ohne angsteinflößende Museumshallen. Dieser direkte, frische Zugang macht das Event weltweit einzigartig und sorgt für eine vibrierende, ja direkt ansteckende Atmosphäre. Die Ideen der Aussteller zeugen von Witz und Leidenschaft und beweisen, daß auch zeitgenössische Kunst genügend Tiefe besitzt um den Vergleich mit etablierten Kulturschaffenden nicht scheuen zu müssen.

Auf dem Gelände des Berliner Postbahnhof fielen zuerst die extra für die Stroke gestalteten Citroën DS3 in's Auge. Vier Künstler aus Frankreich, Polen und Deutschland hatten den Fahrzeugen ihren ganz eigenen Anstrich gegeben und wer wünscht sich bei dem Anblick nicht, das wir hier die Zukunft der Autolackierung sehen?

Mein neues Auto.




















Obwohl es draußen recht kalt war, konnte man zahlreichen Künstlern beim Live-Painting zusehen, auch wenn es bei einigen wohl eher Zeitlupen-Painting wahr.







I will eat you, harhar!
























































So hab ich Barbie am liebsten: verstört, suizidal, obszön, abhängig, kaputt, verspielt, lustig.... Die zynischen Bilder wurden von der Künstlerin Mariel Clayton umgesetzt. Ursprünglich in der Reisefotografie verhaftet, entdeckte sie vor einiger Zeit die japanischen Toyshops und entwickelte im Kopf schnell surreale Geschichten, die sie uns nun mit dem Spielzeug erzählt. 
"This is the place where the bad toys go. Its where all the children who fight against set gender roles and teh worlds warped idea of who they should become to relax. Its for all those who think humor and art are not mutually exclusive."






















Ebenfalls in eine angenehm unangenehme, surrealistische Richtung gehen die Werke von Frank Kunert. Sie bringen die Gedanken wunderbar in Wallung, zaubern mir ein Lächeln in's Gesicht oder lassen mich anerkennend die Augenbraue hochziehen. Wer hier allerdings an geschickten Einsatz von Photoshop denkt, liegt falsch: All diese kleinen Szenarien baut Kunert in mühevoller Handarbeit selbst. Das macht bestimmt großen Spaß!
"Kunerts "Kleine Welten" sind materialisierte Gedankengebilde, die er in wochen-, manchmal monatelanger Arbeit aus Leichtschaumplatten, Knetmasse und Farbe als dreidimensionale Modellkulissen inszeniert. Mit größter Sorgfalt werden Details so lange ausgearbeitet und in Szene gesetzt, bis alles perfekt ist und täuschend echt aussieht. Erst wenn das Modell zu einer eigenen Welt gefunden hat, setzt Kunert das Studiolicht und greift zur Großformatkamera."























Ein bißchen Digitalkunst am Bauzaun:



















Wer ästhetisch hochwertige Cover für seine Musikproduktion sucht, ist mit den folgenden Bildern gut beraten. Leider habe ich vergessen den/die Künstler/in zu notieren.





Ah, Brüste ... interessant!


































Ein Spaß für Hardcore-Puzzler:



















Wenn kleine Androids lebendig werden:




















Das folgende Lego-Modell hat dann so ziemlich alle Jungs und Mädels zum Kreischen gebracht; mich als Back to the Future-Muffel zwar ausgeschlossen, aber die Details sind wirklich süß:



























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