3/05/2011

Messe: Tattoo Expo Leipzig.


















Ja, es tut weh. Während an jedem Stand die Nadel summte, konnte man bei der Tattoo Expo heute Nachmittag so viele schmerzverzerrte Gesichter wie Stechvorlagen sehen. (Die obige stammt übrigens von Christoph von Elektrik Revolver.)

Den Hauptreiz der Messe macht die Vor-Ort-Behandlung aus: Egal ob kleines Wadenbildchen oder Rückengemälde, überall ließen sich Jungs und Mädels ihre Körper verschönernd. Passenderweise gab es eine kleine Packung Fenistil gleich mit zur Eintrittskarte dazu.














































Und wer gerade nicht sticht, zeichnet eben Vorlagen:























So eine Tattoo-Convention ist ein bißchen wie WGT, nur kleiner. Das Klientel sind (natürlich) tätowierte und gepiercte Leute, die Mädels laufen größtenteils im Rockabilly-Style rum oder haben wenigstens Teile davon in ihre Outfits integriert.
Außer Tattoo-Künstler aus aller Welt zu bewundern, kann man jede Menge Piercing-Schmuck, Klamotten, Tätowierzubehör und Tätowierzeitschriften erwerben. 






























































Die Klamotten waren nichts Besonders, das Sortiment ging vom üblichen X-Tra-X-Quatsch bis zu Stop Staring!, die Kleider sind meiner Meinung nach aber gnadenlos überteuert.
An einem Schmuckstand entdeckte ich dennoch eine ziemlich heiße Kette, die ich schweren Herzens hängen ließ und mich nun schon darüber ärgere.

Hier das Gerät in Großaufnahme von der Hersteller-Seite Kreepsville:























Um 15 Uhr gab es eine "Modenschau" mit Klamotten der auf der Convention vertretenen Händler, aber reden wir lieber nicht über diese mißglückte Veranstaltung.

Es sah in etwa so aus:























Beim Blättern durch die Fotoalben gefiel mir dieses Bild spontan extrem gut:























Die Vorlage stammt vom Taka Tiki in Leipzig.


Ich interessiere mich ja für Bodymodification (speziell Skarifizierung), zu dem Thema hatte die Messe aber so gut wie nichts zu bieten. Einzig das Studio Hell aus Tschechien habe ich ausmachen können, das eine Mappe mit BodMods dabei hatte. Das waren dann aber so extreme Sachen, wo gleich ganze Teile der Haut herausgeschnitten wurden. Auf einem Bild lag sozusagen das Negativ-Hautstück daneben (das hat für manche sicher erhöhten Brechreiz).

Wer deutsche Studios kennt, die Cuttings machen, darf sich gerne bei mir melden.


Die Messe ist heute Abend noch bis 23 Uhr geöffnet und läuft morgen von 11 bis 20 Uhr.

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