12/27/2011

Hair Style: Retro inspired festive Updo.


















Retro is the name of the game - Scarlett Johansson und Katy Perry haben mir in der letzten Zeit mit ihren überdimensionierten Victory Rolls besonders gut gefallen, also hab ich mich von den Beiden ein wenig inspirieren lassen. Mit etwas Übung kann man die Haare leicht in jede Richtung rollen - einzige Voraussetzung: sie sollten mindestens kinnlang sein. Danach gilt allerdings nicht die Regel "je länger desto besser". Meiner Meinung nach ist ein schulterlanger Schnitt optimal, denn zu lange Strähnen lassen sich wiederum recht schwierig in Form bringen - zumindest wenn man selbst Hand anlegt.

Mein heutiger Frisurenvorschlag läßt sich in ca. 15 Minuten nachstylen, allerdings sollte man schon etwas Erfahrung mit der Technik haben.

12/18/2011

Fashion Fix: What to wear on New Year's Eve.

via Silent-View


















Funkelnd in's neue Jahr

Der Jahreswechsel ist traditionell die beste Möglichkeit in Glanz und Gloria zu feiern. Die Onlineshops sind voll mit Partykleidchen im Diskokugellook und samtigen High Heels. Hier einige Vorschläge für das passende Silvesteroutfit:

12/17/2011

Ästhetik im Alltag: We only come out at night.


















Sometimes I wander around at night taking pictures for no real reason. Would love to put all things beautiful behind glass and make the whole world a huge museum. Everything nice should be untouchable. Must be protected from being destroyed by filthy rats. 

12/07/2011

Schaufenster: KaDeWe Berlin Nov 2011.


















Regen drischt an das Fenster meines Hotelzimmers in Braunschweig und in der Hoffnung, den Gedanken verdrängen zu können, daß ich gleich da draußen arbeiten muß, lasse ich mich im Bett sitzend vom TV berieseln...

So könnte ein erfolgreicher Krimi beginnen, aber es ist nur der mißglückte Aufhänger dieses Blogposts. Ich hab keine Ahnung wie ich von diesem Mistwetter den Bogen zur aktuellen Schaufenstergestaltung des KaDeWe schlagen soll. Sagen wir es so: Die Visual Merchandiser haben wieder voll meinen Nerv getroffen!

11/23/2011

Ausstellung: Herbstrundgang in der Spinnerei Sep 2011.

















Wenn man so viel arbeitet wie ich, ist es echt praktisch eine Zeitmaschine zu besitzen. So kann ich jetzt gerade den Drogenfilm "Candy" mit Heath Ledger sehen und im selben Moment den Herbstrundgang in der Spinnerei nachholen. Was ich daraus lerne? Wenn ich das nächste Mal eine Gitarre verkaufe, schütte ich einen Eimer Teer drüber und hänge eine Null an meine Preisvorstellungen.


11/16/2011

Inspiration: Street Art Nov 2011.


















Ne jamais travaille. Sleep is commercial. Und überall Katzen. Street Art ist einfach toll. Wer die Augen offen hält, findet in fast jeder Stadt kleine Messages, die uns zum Lachen oder Nachdenken bringen. Im besten Fall sind sie der entscheidende Funke, der ein ganzes Feuerwerk an eigenen Ideen zum Zünden bringt. 

Ich ging mal an einer Wand vorbei, an die jemand eher schlecht als recht das Wort "Rausch" gesprüht hatte. Aber mir gefiel das Wort so gut, daß sich spontan ein halber Songtext in meinem Kopf entspann. Geht's euch auch manchmal so?

Reise: Stockholm calling.

Foto by Guillermo via Wikipedia













Letzte Nacht hatte ich wieder einen Anfall von Reisewut. Ich will weg, ich muß raus. Immer in der gleichen Stadt zu hocken bekommt mir nicht gut, davon werde ich unzufrieden und  nervig. Unterwegssein is the name of the game. An meinem Ex-Musikerleben habe ich das geliebt. Mir gefällt das simple Rumfahren, weil ich dabei gut nachdenken kann und dann meist coole Ideen zu mir kommen. Roadpersonality ahead. Früher bestanden unsere Wochenendaktivitäten auf dem Dorf aus stundenlangem Rumfahren (und ungeniertem Benzinverbrauch). Im Dunkeln und mit lauter Musik. Aber nicht dieses Tekkno-Zeug auf dem Weg zur Disko oder zu McDonalds wie die anderen Kids. Bestimmte Platten haben damlas irgendwie noch eine Dimension dazugewonnen, eben weil man sie in einem ganz anderen Umfeld als auf der heimischen Stereoanlage gehört hat. Manchmal vermiß ich das ein bißchen...


11/14/2011

Neuankömmlinge im November.


















Ich habe ein schlimmes Problem: Ich neige zum Hoarding. Es ist nicht dieses ordentliche, saubere Sammlen, sondern dieses widerliche, unkoordinierte Nichtwegschmeißenkönnen. Natürlich kommen ständig neue Sachen dazu, die ich dann heiß und innig liebe, für die hier aber gar kein Platz ist. Was soll ich machen? - Ich brauch das eben alles!


11/13/2011

Ausstellung: STROKE.ARTFAIR in Berlin // Teil 2.


















Auf geht's in die zweite Etage des Postbahnhofs in Berlin wo Digitalprints, Fatcap-Chairs, customized Fahrräder, tierische Skulpturen und sogar ein Spongebob-Kassettendeck auf uns warten. Are you ready for the visual overkill?

DIY: Handmade Sachsen.


















DaWanda sagt euch was? Unter dem Motte "Products with love" ist die Internetplattform schon seit langem DIE angesagt Verkaufsfläche wenn es um DIY made in Germany geht. An diesem Wochenende fand mit Unterstützung des Onlineanbieters nun "Handmade Sachsen - der kreative Marktplatz Leipzig" satt. Immer auf der Suche nach neuen, interessanten Stoffen machte ich mich gestern dann gleich auf den Weg zum AGRA-Gelände. Virtuell trifft Realität - wie spannend!

11/11/2011

Schaufenster: KaDeWe Berlin Sep 2011.



















In Paris enthüllte Karl Lagerfeld vor zwei Tagen zusammen mit Vanessa Paradis die von Chanel gestalteten Schaufenster des Kaufhauses Printemps und da fiel mir ein, daß ich ja auch noch Schaufensterbilder habe, die hier noch gar nicht gezeigt wurden.

Die Dekoration des KaDeWe in Berlin ist zwar schon wieder knapp zwei Monate alt, aber da es sich hier um eigenständige Kunstwerke handelt, kann man sich die wunderbaren Kreationen auch noch im November anschauen.


11/08/2011

Ausstellung: STROKE.ARTFAIR in Berlin // Teil 1.


















Kunst da erleben wo sie passiert - das geht nirgendwo besser als bei der STROKE.ARTFAIR. Anfang des Jahres war ich beim Ableger in Leipzig dabei und so beeindruckt, daß die Hauptveranstaltung in Berlin sofort zum Pflichttermin avancierte. Urban Art, das steht für die Kunst, die von unserem Lebensraum nicht nur beeinflußt wird, sondern auch genau dort stattfindet. Kunst zum Anfassen und ganz ohne angsteinflößende Museumshallen. Dieser direkte, frische Zugang macht das Event weltweit einzigartig und sorgt für eine vibrierende, ja direkt ansteckende Atmosphäre. Die Ideen der Aussteller zeugen von Witz und Leidenschaft und beweisen, daß auch zeitgenössische Kunst genügend Tiefe besitzt um den Vergleich mit etablierten Kulturschaffenden nicht scheuen zu müssen.

11/04/2011

Illustration: TCB-powered 03-K64-Firefly.
















Hallo Nerds! Im Gegensatz zu mir kennt ihr bestimmt die Serie "Firefly" und möchtet eure Körper gerne mit einem schönen T-Shirt bekleiden, daß euch als Kenner auszeichnet. Im Juni hatte ich euch das geniale QRorschach-Shirt von kgullholmen vorgestellt und er hat die Wünsche der Fangemeinde durch Schwingungen im Universum empfangen. Resultat: Ihr könnt das oben abgebildete TCB-powered 03-K64-Firefly genau einen Tag lang zum sagenhaften Preis von 10 Dollar erwerben.

10/31/2011

Fashionshow: "Walk On Air" - Designers' Open 2011.


















Konnte mich für keine Kamera entscheiden, also hab ich sicherheitshalber beide mitgenommen. Mit schwerem Gerät behangen stehe ich im blauen Licht in der Schlange vor der Halle 14. Vor und hinter mir elende Yuppies, die bereits nach fünf Minuten anfangen zu schimpfen. "Scheiß Organisation!  Kann doch nicht sein, daß man sich vorher 'ne Karte kauft und dann anstehen muß!" Waren wohl noch nie bei einer Modenschau. Warten gehört dazu. Hektisch tippen sie in ihre Smartphones, machen Witzchen über Gras, daß sie gern hätten, neben sich die zu perfekt aussehende Freundin. Die kann nicht anders als den jungen Mädchen in den zu kurzen Röcken ein scheinbar fröhliches side-eye zuzuwerfen. Es soll signalisieren: "Ich habe das nicht mehr nötig", aber eigentlich wissen sie, daß die Jüngeren mit ihrem knappen Stil gerade deswegen gut ankommen. 

10/29/2011

Ausstellung: Designers' Open 2011 Programmübersicht.


















Seit Donnerstag dreht sich bei mir alles um die Designers' Open. Nach Fashionshow und Presserundgang bin ich leider noch nicht dazu gekommen einen vernünftigen Text zu verfassen, daher gibt es jetzt erst mal die Programmübersicht, um auch noch die letzten Zweifler zum Hingehen zu bewegen:

10/20/2011

Musikvideo: Rihanna - "We found love".




















Unter den Hupfdohlen der Popmusik habe ich schon lange einen Softspot für Rihanna. Nicht unbedingt wegen ihrer Musik (obwohl ich ihre Stimme bei Studioaufnahmen echt toll finde und sie im Radio auch sofort wiedererkenne), sondern viel mehr wegen der Themen mit denen sie sich speziell in ihren Videos beschäftigt.

10/19/2011

Interview: Designers' Open 2011.

Die Initiatoren der Designers' Open: Jan Hartmann & Andreas Neubert


















Ende Oktober findet endlich wieder Leipzigs innovativste Kunstveranstaltung Designers' Open statt. Im letzten Jahr habe ich sehr intensiv darüber berichtet und freue mich nun schon seit einigen Wochen darauf, zahlreiche neue Designideen zu begutachten. Letzten Monat hatte ich die Möglichkeit einen der Initiatoren, Jan Hartmann, vorab zur Entwicklung und den Highlights des Festivals zu befragen:

10/17/2011

Vorschau: What I did last weekend...


















Sleep is commercial, aber trotzdem werde ich nachher versuchen welchen zu mir zu nehmen. Ich habe ein geniales Wochenende hinter mir! Das Essen war toll, die Gespräche inspirierend und das Erlebte zu viel, um es kurzzufassen. Deshalb in drei Stichpunkten, worum es ab morgen gehen wird: 

10/09/2011

Inspiration No. 15.



































From stripper to singer to star - Weil ich will, daß meine Wirklichkeit phantastisch ist.

10/07/2011

Ästhetik im Alltag: Johannisfriedhof in Dresden - Tolkewitz.

Johannisfriedhof Dresden Tolkewitz















Friedhof, das ist dort wo die Toten liegen. Oder schlafen. Oder ihre Gedenkstätten stehen, je nachdem. Es gibt überraschend viele Leute, die sich auf Friedhöfen besonders bei Nacht gruseln. Dabei werden dort sicher nur sehr wenige Verbrechen verübt, denn die Leichen kommen nur ungern aus ihren Gräbern gekrochen. Meist ist auch gar kein buddelfähiger Körper mehr vorhanden.

10/05/2011

DIY: Fotografische Versuche.
















Ich fühle mich wie im Himmel, denn neben unaufgefordert zugesandten Modeheften habe ich am Wochenende eine digitale Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen! Leider habe ich mich noch nicht so richtig auf das Gerät eingeschossen, vom zielsicheren Treffen kann bisher keine Rede sein. Die Motive dienen der Übung, aber wie man sieht, habe ich Probleme den Fokus richtig einzustellen. Im Makrobereich habe ich leider auch noch keine nennenswerten Ergebnisse produziert. Was interessant ist: Sobald man einen Fotoapparat mit gigantischem Objektiv irgendwo hinhält, springen die Leute freiwillig in's Bild, weil sie denken, daß man da etwas Wichtiges tut (oder sie wollen in die Zeitung kommen). Ich les' jetzt erstmal das Handbuch und übe am leblosen Objekt weiter.

9/23/2011

Innenansichten: Tatort Leipzig.


















Am Freitag habe ich einen Job. Mein erster. Dienstag 17 Uhr ruft der Kunde an und teilt mir die Details mit. Für wieviele Stunden er wieviel zahlt, wo wir uns treffen, was ich mitbringen soll, ob ich wirklich so aussehe wie auf dem Foto. Ich hätte ihn „sehr inspiriert“. Zum Schluß des Gesprächs gibt er mir seine Handy-Nummer. Falls ich noch weitere Fragen habe. Wer unter Drogeneinfluß erscheint wird ohne Bezahlung wieder nach Hause geschickt; steht in der Anzeige. Sozialversicherungsnummer und Studienbescheinigung nicht vergessen. Am Mittwoch werde ich einen weiteren Anruf erhalten.

9/20/2011

Review: Craig Thompsons Habibi

7 Jahre harte Arbeit zwischen zwei Buchdeckeln: Habibi

















Craig Thompson ist der Harvey-, Eisner- und Ignatz-Award prämierte Autor und Zeichner der 2003 erschienenen Graphic Novel 'Blankets'. Und Blankets war seinerzeit ein Meilenstein in Sachen Comicbuch, da die stille, introvertierte Autobiographie einer ersten Liebe nicht nur bestechend schön illustriert war, sie war auch noch schmerzlich gut geschrieben. Wäre der Begriff 'Magnum Opus' bisher noch nicht geprägt worden ... Craig Thompsons neuestes Werk 'Habibi' wäre ein guter Grund, das jetzt endlich zu tun, denn es ist 'magnum' ... und 'opus' sowieso. Heute erschien das Buch weltweit und somit auch in Deutschland (hier bei Reprodukt). 

9/18/2011

New York Fashion Week SS12: Meine persönliche Auswahl - Teil 2.



































Das virtuelle Einkaufsspiel geht weiter. Obwohl ich mittlerweile komplett dem Zauber der britischen Entwürfe erlegen bin (Livestream sei Dank) und mich kaum noch vom Laptop lösen kann, hier noch meine Auswahl von New York. Alles recht zahm, aber Imitation of Christ und Prabal Gurung konnten mich echt begeistern.

9/17/2011

New York Fashion Week SS12: Meine persönliche Auswahl - Teil 1.



Während die Augen der Modewelt im Moment auf London gerichtet sind, habe ich mir gestern Abend Zeit genommen, um die kurz zuvor in New York gezeigten Kleidungsstücke durchzugehen (eine zeitraubende Aufgabe; ich habe mich durch etwa 140 Shows geklickt). Dank des Relaunch funktioniert das auf Vogue.de ganz hervorragend und ich empfehle dort vorbeizuschauen, wenn euch hier etwas gefällt und ihr die gesamte Kollektion des jeweiligen Designers sehen möchtet. Zu einigen Schauen gibt es zusätzlich Backstage- & Front Row-Bilder, außerdem Close Ups.

Die auf Vogue.de gezeigten Fotos dokumentieren natürlich nur einen Teil der Veranstaltung, für die London Fashion Week werde ich auf andere Quellen zurückgreifen, denn die zahlreichen Nebenveranstaltungen sind mindestens genauso interessant wie die Präsentationen im Sommerset House.

9/16/2011

Downer of the day: The Raveonettes sagen Konzerte ab.


















Seit Erscheinen der ersten EP "Whip It On" bin ich riesiger Raveonettes-Fan, hab es aber bisher nie zu einem Konzert der Band geschafft. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn über Facebook erreichte mich gerade folgende, traurige Nachricht:


9/14/2011

Inspiration No. 14.



































Auf meine Selbstbetrachtungen im Supremebeing-Post kam die Antwort, daß ich wieder diese kleinen Collagen posten soll. Seit etwa 15 Jahren ist "Ausschneiden" eine meiner Lieblingsbeschäftigungen (wenn ihr also ausgelesene Zeitungen mit vielen Bildern drin loswerden wollt, schickt mir eine Mail) und neben einem unberührten Archiv zu vieler Zeitschriften verfüge ich mittlerweile auch über mehrere Kilo "Grattings" (das ist ein Kunstwort zusammengesetzt aus Grande und Cuttings, es bezeichnet die von mir ausgeschnittenen Bildchen). Ich hab aufgehört die Bilder zu posten, weil sie mir zu langweilig waren. So lange wie ich schon profesionell ausschneide überlege ich, was der beste Verwendungszweck für die Schnipsel ist. Offensichtlich läßt das Ergebnis noch auf sich warten, aber ich hatte da neulich mal eine Idee wie man sie wenigstens etwas cleverer im Internet präsentieren kann. Bis ich das in die Tat umgesetzt hab, müßt ihr euch eben die letzten 5 verbleibenden, vollkommen unwillkürlich angeordneten und eingescannten Bilder anschauen.

9/12/2011

Innenansichten: Das Leipziger Stadtbad.























Die Freibäder schließen, das alte Stadtbad macht auf. Leider nur für einen Tag. Gestern bot sich zum Tag des offenen Denkmals wieder die Gelegenheit das alte Leipziger Stadtbad von innen zu besichtigen. Ich habe schon so viele Bilder davon gesehen, daß ich mir einiges davon versprach. Die Erwartungen wurden teils erfüllt, teils enttäuscht.

Es ist bekannt, daß sich das Gebäude in einem schlechten, baufälligen Zustand befindet. Die Dreiflügelanlage war 1916 eröffnet worden und imponierte den Badegästen bereits damals durch ihre Monumentalität und Weitläufigkeit. Die Einrichtung verfügte über verschiedene Sauen sowie eine Männerschwimmhalle mit Wellenanlage. Ganz im Zeichen der Gesundheit hielt das Stadtbad neben Wohlfühlbereichen auch medizinisch-therapeutische Angebote für die Besucher bereit.

9/11/2011

Innenansichten: Welcome to the Opera!























Der Saisonstart wurde an diesem Wochenende von der Oper Leipzig mit einem Tag der offenen Tür eingeleitet. Endlich mal eine gute Gelegenheit, überall herumzuschnüffeln und sich das Opernhaus ausgiebig von innen anzuschauen.

Nach Venedig und Hamburg ist Leipzig der drittälteste Standort der Opernpflege in Europa, das Gebäude stammt aber natürlich nicht aus dem Jahr 1693. Nachdem das Neue Theater im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, errichtete man zwischen 1956 und 1960 ein neues Bauwerk im Stil des Spätklassizismus (sagt Wikipedia) - angeblich der größte, repräsentativste und modernste Theaterbau der DDR. Auf einer Webseite fand ich auch die Bemerkung, daß die mittlerweile denkmalgeschützte Oper durch "die Reinheit des Stils der späten 50er Jahre eine sehenswerte bauhistorische Rarität" darstellt.

9/07/2011

Ästhetik im Alltag: Sommer in der Provinz.























Um das Sommerloch zu füllen wurde sich in den vergangenen Wochen allerorten über zu viel Regen und zu wenig Sonnenschein mokiert. Wer es sich leisten konnte, versuchte bei Mittelmeer- oder Südseeurlauben  der drögen Stimmung zu entkommen. Mit solchen aufregenden Bildern kann ich zwar nicht dienen, aber das deutsche Niemandsland birgt auch hübsche Ecken. Während ich meine Diplomarbeit fertiggestellt habe, zog ich mich für zwei Wochen auf's Land zu meiner Schwester zurück. Obwohl ich dort wirklich jede Ecke in und auswendig kenne, ist es eine echt nette Abwechslung abends mit dem Hund spazieren zu gehen.

9/03/2011

Ausstellung: Mode in der DDR zwischen Traum und Wirklichkeit.























Seit knapp zwei Wochen wird im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig eine Ausstellung zu einem meiner Lieblingsthemen gezeigt: DDR-Mode. "Urks, geblümte Kittelschürzen" denkt ihr jetzt vielleicht. Ist natürlich Quatsch. Als Ex-Sängerin einer deutschsprachigen Band mit großem Interesse an Jugend- und Subkulturen beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit den kulturellen Besonderheiten der "Ostzone". Besonders genial finde ich dabei, wie die Leute aus der (sprichwörtlichen) Not eine Tugend gemacht haben und ihre Kreativität auf ganz spezielle Weise gefragt war. Das geht los bei DDR-Lyrik, die teilweise so geschrieben war, daß der Staat die kritisierende Message nicht entziffern konnte oder sie zwar gelesen hat, sie aber so versteckt in cleveren Metaphern geäußert wurde, daß man nicht dagegen vorgehen konnte. Mode jenseits des Kapitalismus und der vermeintlichen Selbstbestimmung scheint beim ersten Gedanken langweilig, kann aber neben den unvermeidlichen Lachnummern durch großen Einfallsreichtum begeistern.

8/26/2011

Film: I'm still here.

Bild via allieisweird























You want me to do something real?! Joaquin Phoenix ist wieder/immer noch da. Viele kennen den smarten Amerikaner durch seine auffällig charakterstarken Rollen wie die des perfiden Commodus in Scotts Gladiator, als resignierter Kameramann in Georges Hotel Rwanda oder eben seine bis dato größte Rolle als Johnny Cash in Mangolds Walk the Line. Phoenix ist mehrfach Oscar-nominiert, galt als einer der "neuen Stars in Hollywood" und hatte eine glänzende Karriere vor sich.

2008 gab er dann überraschend bekannt, dass er keine weiteren Filme mehr drehen will, sich aus Hollywood verabschiedet und in Zukunft eine Karriere als Rapper verfolgen wird.

8/25/2011

About us: Back from the dead!


















Melde mich hiermit offiziell zurück zum Dienst. Ist ja ziemlich viel passiert in den vergangenen drei Monaten. Neben meinem Praktikum bei Andreas Trommler mußte ich auch meine Diplomarbeit schreiben, was sich irgendwann als unvereinbar herausstellte (abzusehen, aber einer der Fehler, die man unbedingt machen muß um sie als solche zu erkennen).

7/16/2011

Ausstellung: HGB Diplome.


















Auf der Jagd nach Streetstyles begab ich mich gestern zur Eröffnung der Diplomausstellung der HGB. Was mich im Februar beim Rundgang noch gestört hatte ("Masse statt Klasse"), verkehrte sich diesmal in's Gegenteil: Es wurde nur sehr wenig gezeigt und das Publikum war recht überschaubar. Die Veranstaltung hatte eher den Charme einer privaten Abi-Feier; eine Ausstellungseröffnung stelle ich mir dann doch ein wenig anders vor.

Gut, ich hätte mir auch denken, daß nicht soooo viele Leute pro Semester abschließen, aber ich war nicht die Einzige, die auf eine größere Werkschau gehofft hatte (hab ich in den Gesprächen mit anderen Besuchern mitbekommen). Ich präsentiere Euch hier nun eine kleine Auswahl, denn einige Abschlußarbeiten waren doch ganz interessant. Mein Faible für Medikamentenkunst wurde auch bedient - was will ich mehr?!

Die eingefangenen stylish people seht ihr übrigens in der nächsten Ausgabe des Port01-Magazins.

6/29/2011

QRorschach: T-Shirt-Design made in Leipzig.

Gestern ging es hier ja schon ausführlich um die Möglichkeiten des T-Shirt-Drucks und wie man als Grafikdesigner seine Ideen mit Hilfe von Contestsites leicht unters Volk bringen kann. Der Unbeeindruckte verbrachte in den letzten Wochen viele, viele Stunden damit lustige Bildchen für ebensolche Seiten zu entwerfen. Bei den meisten handelt es sich um Mash-Ups diverser Serien für die ich mich nie so richtig erwärmen konnte, ABER: die Idee des QRorschach halte ich für absolut genial - und just dieses Design wird in etwa 4 Stunden auf Teefury zu erwerben sein.

6/27/2011

Do you like my new Tee?

Pulsars and Dying Stars by Gavon Potenza via Threadless

















Das T-Shirt ist eines der banalsten Kleidungsstücke, dennoch seit jeher allgegenwärtige Projektionsfläche für Statements, Leinwand für sämtlichen Kunstformen der Grafik und sogar Werbeträger. Oder alles in einem. Nur als Beispiel: kaum eine Band kommt ohne mindestens ein Band-T-Shirt im Merchandise-Sortiment aus. Das T-Shirt ist zeitlos, da dezent im Grunddesign und immer ein Verkaufsschlager, da es jeder tragen kann. Und zu guter Letzt, ist das T-Shirt mit verschiedensten Techniken vom Siebdruck bis zum Stencil auch noch sehr leicht bedruckbar.

6/26/2011

Prosthetic synthesis with butterflies... es flattert im Botanischen Garten.


















Obwohl ich im Moment von den Büchern auf meinem Schreibtisch nicht loskomme (Literatur für meine Diplomarbeit, deshalb die Funkstille hier), habe ich am Samstag eine freie Stunde genutzt, um mir in Leipzigs Botanischem Garten mal wieder ein wenig Natur anzuschauen. Aktuell sind dort Schmetterlinge angesagt, darunter auch ein paar besonders kostenintensive Exemplare aus Großbritannien. Die Tierchen waren allerdings nicht auf Schau eingestellt und versteckten sich größtenteils in den dunklen Ecken des Hauses. Das lenkte meine Aufmerksamkeit auf die zahlreich anwesenden Raupen. Sehr interessante, gefräßige Geschöpfe. Aber auch Schmetterlinge sehen von Nahem betrachtet echt creepy aus: eine Mischung aus Spinne, Feldermaus und Alien. Ihre Puppen möchte ich nicht unbedingt überall hängen haben; H. R.  Gigers Alien-Interpretation ist ein Scheißdreck dagegen.

5/22/2011

Bikinis um jeden Preis?























Die aktuelle H&M-Werbekampagne für Bikinis wurde an meinem neuen Arbeitsplatz schon mehrmals heftig diskutiert. Regelrecht bedrohend seien die übergroßen, übernatürlich schön wirkenden Körper, die uns an jeder Ecke der Stadt entgegen strahlen. Doch einige (?) Leipziger sehen in den Anzeigen offensichtlich noch ein anderes Problem.

Magazin: TUSH 02/2011.























Armin Morbach hat es wieder getan. Mit der aktuellen TUSH-Ausgabe legt der Chefredakteur ein komplett von Ellen von Unwerth fotografiertes Heft vor, welches außerdem mit spannenden Artikeln gespickt ist.

5/05/2011

Aktion: Offenes Modelcasting in Leipzig und Dresden.

Foto: Daniel Wickert
















Seit Montag arbeite ich für das Leipziger Modelabel Andreas Trommler und unterstütze dort die Vorbereitungen zur Berlin Fashion Week. In diesem Zusammenhang wird in Leipzig und Dresden das Gesicht für die Show gesucht.

5/01/2011

Ausstellung: Frühjahrsrundgang in den SpinnereiGalerien.


















Unter dem Motto "Zeit für Kunst" eröffneten am Wochenende die auf dem Geländer der Baumwollspinnerei ansässigen Galerien neue Ausstellungen. Beim traditionellen Frühjahrsrundgang wollten alle zeigen, was sie zu bieten haben. Dabei mußten sich die Besucher durch die ein oder andere Belanglosigkeit kämpfen und viele Treppen steigen, um die Highlights zu finden.


4/27/2011

Street Art: Still hungry for Leipzig.


















Während andere mit dem Osterhasen beschäftigt waren, bin ich mit der Kamera durch Plagwitz und Lindenau gezogen - auf der Suche nach Straßenkunst und schönen Motiven. Herzerweichend war besonders eine Kreidebotschaft fast schon poetischen Ausmaßes.


4/24/2011

Ausstellung: Stroke.Edition // Teil 2.
















Wie versprochen folgt nun der zweite Teil der großartigen Stroke.Edition. Ihr könnt euch die Ausstellung heute noch bis 22 Uhr im Alten Landratsamt, Tröndlinring 3 in Leipzig anschauen.

4/23/2011

Aktion: Wohnst Du noch oder lebst Du schon?


















Um Messer, Holz und Papier geht es an diesem Wochenende im Herbert Kresse. Der temporäre Läden möchte mit seinem speziellen Konzept und individuellen Aktionen die Kundschaft "von der Schönheit und Notwendigkeit individueller Produkte überzeugen". Das Motto "Buy it now or regret it later" war nie zutreffender.

Ausstellung: Stroke.Edition // Teil 1.


















Heute (Freitag) habe ich eine ganz tolle Veranstaltung besucht. Die Stroke.Edition ist Teil des ersten Urban Art Wochenendes in Leipzig und diese Ausstellung ist einfach nur toll, toll, toll. Jedes einzelne Werk hat mich überzeugt und so sind 270 Fotos zusammengekommen. Mit herkömmlicher, schnell gesprühter Street Art hat das Gezeigte kaum noch etwas zu tun. Ganz im Gegenteil: Die Bilder sind so vielschichtig, daß ich außer der Gesamtansicht auch viele Detailbilder liefern muß. Viel Spaß mit den ersten 100!

4/22/2011

Einkaufen: Neueröffnung Desigual.


















Nach wochenlangem Umbau hat gestern das neue Desigual im Petersbogen (Leipzig) aufgemacht. Der Laden wurde komplett umdekoriert, ausgebaut und brutal auf Einkaufserlebnis getrimmt. Vom alten Mango ist nichts mehr zu sehen und das bunte Flirren zog jede Menge Publikum an.

4/20/2011

Illustration: Gig Posters // The Raveonettes.























Ah, die Kunst des Touposters! In den USA gehört es zum guten Ton, daß Grafikdesigner phantasievolle Plakate für Bands entwerfen. Häufig erscheinen die dann als streng limitierte Kunstdrucke und werden exklusiv auf dem entsprechenden Konzert verkauft. So werden sie schnell zu begehrten Sammelobjekten - eine schöne Alternative zur Briefmarke.


4/16/2011

Hair: Pastel Punk!























Finally! I managed to dye some colourful streaks in my blonde locks. Now my head's ready for spring. Call me Pastel Punk!

4/13/2011

Rückblick: There ain't no wow now - The Kills im Huxley's.


















Im Jahr 2000 als spannendes Minimalistic-Rock-Duo gestartet, zeigten The Kills letzten Freitag im Huxley's Neue Welt was sie außer keifenden Gitarrenriffs mittlerweile noch draufhaben.

Neu im Kleiderschrank: Schnäppchen von Weekday.


















Seit der offizielle Sommer- und Winterschlußverkauf abgeschafft wurde, hat sich in Deutschland ein Phänomen breit gemacht, was es in UK schon lange gibt: Sale - zu jeder erdenklichen Zeit. Schnäppchenjagd macht nun noch mehr Spaß. Durch die vielen Mid-Season-Sales kaufe ich fast gar nichts mehr zum vollen Preis, denn irgendwas Schönes wird immer reduziert. So auch aktuell bei Weekday.


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