10/19/2010

Reise: Horní Blatná.


















Dank einer mehrtägigen Geburtstagsparty war bei mir und dem Unbeeindruckten am Wochenende tschechische Hüttenromantik angesagt. Auf der Autofahrt fühlte ich mich wie der typische Yuppie auf dem Weg in die notwendige Drogenauszeit. Doch anders als bei American Psycho Patrick Bateman sollte dieser Ausflug nicht Schauplatz kruder Prostituiertenmorde werden.

Das Schöne am Älterwerden ist, daß der Freundeskreis sich allmählich im Berufsleben etabliert hat, gutes Geld verdient und es sich leisten kann, den Inner Circle übers Wochenende in ein extra angemietetes Haus einzuladen.

Ort des Geschehens war Horní Blatná, ein verschlafenes Dörfchen nahe Johanngeorgenstadt. Insgesamt zehn Menschen hatten sich eingefunden, um bei Bier, Vodka, Wein, Kürbissuppe und anderen Köstlichkeiten den 30. Jahrestag der Gastgeberin (nicht im Bild) zu feiern.


















Nach der ersten ausschweifenden Partynacht unternahm die Meute am Samstag einen zweistündigen Spaziergang durch die angrenzende Waldlandschaft. Nieselregen und unwegsames Gelände weckten speziell bei den Jungs so richtig den Entdeckergeist und daher kamen wir an seltsamen Felsen und Feuerstellen vorbei, die Erinnerungen an Blair Witch Project wachriefen.















































Höhepunkt der Tour ohne Ziel war ein Tierschädel, der am Wegesrand auf uns wartete und für Gänsehaut im Nebel sorgte. Hier seht ihr das Fundstück in seiner ganzen Pracht:


Zurück im schützenden Heim auf Zeit wurden die Erlebnisse noch einmal heftig begossen und nach einigen Runden Privacy wußte man dann über einige auch mehr als man je wissen wollte.

Die Tage in der Hippie-Kommune gingen leider viel zu schnell vorbei und wehmütig  traten die Teilnehmer des sozialen Experiments am Sonntagmittag den Rückweg in den Alltag an.

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